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Danke Ihnen und RIT !!!

Guten Morgen liebe Frau Flühe,

zuerst einmal möchte ich mich bei Ihnen für die freundliche, angenehme und entspannte Atmosphäre während der gesamten Therapiezeit bedanken. Wir fühlten uns zu jeder Zeit willkommen.

Stellas letzte Behandlung bei Ihnen war im Oktober 2019. Nun, im Februar 2020, bekamen mein Mann und ich von „neutraler Seite“ das schönste Feedback überhaupt.
Die Klassenlehrerin weiß nichts von der Therapie und beurteilt Stella rein nach dem was sie in der Schule erlebt. Am Elternsprechtag wurde uns mitgeteilt, dass Stella seit einigen Monaten aufgeblüht sei. Sie beteiligt sich rege am Unterricht, ist vielseitig interessiert, offener gegenüber Mitschülern und zeitweise sogar zum Scherzen aufgelegt. Alles Verhaltensweisen die wir über Stella so noch nicht gehört haben. Bisher wurde sie immer als sehr ruhig und introvertiert beschrieben. Ein zurückhaltendes, kopfgesteuertes Mädchen.
Nun lacht sie viel mehr und ist deutlich aktiver und offener geworden.

Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Eltern und Kinder von dieser großartigen Therapiemöglichkeit erfahren und diese dann für sich nutzen können. Ich bin mir sicher, es würde vielen Kindern und Familien das Leben deutlich leichter machen.

Ganz herzliche Grüße,

Familie M.

Freude an Mathe

Bei Anton war früh klar, dass er besondere Förderung benötigen würde und dass es möglichst eine ganzheitliche Therapie sein sollte.
Es wurde u.a. eine Lernschwäche, Dyskalkulie und Konzentrationsschwäche festgestellt. Wir suchten eine Therapie die vieles in sich barg, aber besonders für die Dyskalulie. Und so kamen wir zu Karen Flühe und hier waren wir richtig.
Anton ging sehr gerne hin und er wurde gefördert und gefordert wie er es brauchte. Es entstand eine sehr gute Beziehung zwischen ihm und Karen, sie konnten sehr gut zusammen arbeiten und wir fanden immer ein offenes Ohr. Die Beratung war eine echte und hilfreiche Bereicherung. Wir sind so dankbar und froh über seine Fortschritte.
Jetzt geht Anton in die 5.Klasse der EVB-Marburg und findet sogar Freude an Mathe und ist stolz auf sich. Er wird in der 6.Klasse in den erweiterten Kurs eingestuft.
Von Dyskalkulie ist dort nicht mehr die Rede. Wir waren sehr überrascht wie positiv der Mathe- und die Deutschlehrerin uns über Anton berichteten.
Die Mühe und Ausdauer der Jahre hat sich bewährt. Wir können die Arbeit bei Karen und diese Therapie nur empfehlen.

Liebe Grüße, Familie Wehnert

Elternstimmen

Schon im ersten Schuljahr wurde deutlich, dass unser Sohn Malte von einer Legasthenie betroffen ist. Schreiben und vor allem Lesen lernen schien fast unmöglich. Nach unterschiedlichen Therapien haben wir dann mit der Lerntherapie bei Karen Flühe begonnen.
Kontinuierlich machte und macht Malte wunderbare Fortschritte. In allen Elterngesprächen in der Schule wurde und wird uns das immer wieder von den Lehrer/innen bestätigt.
Die speziellen Trainingseinheiten sind optimal auf Maltes Bedürfnisse abgestimmt. Nur so konnte er sich so gut entwickeln.
Und das Wichtigste: Malte geht immer gerne und mit Freude zu seinem wöchentlichen Termin!
Wir sind froh und dankbar, dass es diese Möglchkeit für unseren Sohn gibt und freuen uns mit ihm über jeden Fortschritt.

Familie Steffens

Sinneswahrnehmungen

Warum sind intakte Sinneswahrnehmungen für das Schreiben und Lesen so wichtig?Die Sinneswahrnehmungen sind unser Zugang zur Außenwelt. Durch sie ist es uns möglich Informationen und Eindrücke aus der Umwelt aufzunehmen und zu verarbeiten. Mit Hilfe von intakten Sinneswahrnehmungen gleichen wir Informationen an unser bisheriges Wissen an und wandeln sie um, so dass wir davon profitieren und uns weiterentwickeln können. Sind nun die Sinneswahrnehmungen beeinträchtigt, fehlen einem Kind die Fähigkeiten mit den in der Schule üblichen Methoden erfolgreich zu lernen. Das Kind kann Informationen nicht korrekt aufnehmen und es kommt zu Fehlinterpretationen durch die differenten Sinneswahrnehmungen.
Differente Sinneswahrnehmungen fallen häufig erst in der Schule mit dem Erlernen des Lesens und Schreibens auf, wenngleich sich bei einem legasthenen Menschen die Sinneswahrnehmungen bereits seit der Geburt in besonderer Weise entwickelt haben.
Durch diese differenten Wahrnehmungen entwickeln sich schon im Kleinkindalter die Vorläuferfertigkeiten für den Schriftspracherwerb nicht in ausreichendem Maße. Die Sinneswahrnehmungen können in den Bereichen Akustik, Optik, Raumwahrnehmung und Aufmerksamkeit different sein. Je nachdem in welchem Umfang die Wahrnehmungen betroffen sind, ist auch das Lernen nur leicht oder stärker beeinflusst.
Die Sinneswahrnehmungen liefern beim Schreiben und Lesen Informationen über die Lage und Form von Buchstaben, sowie deren Reihenfolge und Klang. All diese Informationen müssen gespeichert und erinnert werden. Funktionieren diese Abläufe nicht reibungslos, werden Informationen falsch aufgenommen, gespeichert und erinnert. Ein störungsfreies Lernen ist somit nicht möglich. Durch die veränderten Wahrnehmungen entstehen, auch nach vielfachem Üben, immer wieder Fehler. Für Kinder mit differenten Sinneswahrnehmungen ist es daher sehr wichtig, dass diese Problematik erkannt und ihnen durch entsprechendes Training die Schulung ihrer Sinne ermöglicht wird.